Medizinstudium ohne NC



Der Numerus Clausus (NC), stellt nach wie vor eine der größten Herausforderungen für die Bewerbung um einen Studienplatz im Bereich Medizin dar. Viele Wartesemester, eine hohe Bewerberanzahl und die geringe Menge an Studienplätzen erschweren und verlängern das Zulassungsverfahren. Noch heute heißt es, dass bestenfalls ein besonders gutes Abitur um die 1,0 reicht, um sicher zum Medizinstudium zugelassen zu werden. Die Crux ist, dass es zwar stimmt, dass viele Abiturienten mit einem Abitur unter 1,3 nicht zum Medizinstudium zugelassen werden – genauso werden aber Studenten mit einem Abiturnotendurchschnitt von 2,0 manchen 1,3-Abiturienten vorgezogen.

Tatsächlich hängt es von vielen Faktoren ab, wer in Deutschland Medizin studieren darf. Denn: Nur ein Fünftel der Studienplätze im Bereich Medizin wird aufgrund des NC vergeben.

Medizin studieren in Deutschland – Angst vor Wartesemestern ist begründet

Viele Abiturienten träumen davon, Medizin zu studieren. Sie nehmen aber häufig Abstand von ihrem Wunsch, weil sie fürchten, eine Wartezeit von bis zu 7 Jahren überbrücken zu müssen. Außerdem kommt auch danach der NC mit ins Spiel – denn selbst nach den geleisteten Wartesemestern wird anhand des Notendurchschnitts selektiert. Man kann die Wartezeit allerdings sinnvoll nutzen, um seine Qualifikation zu verbessern. Zivildienst, ein freiwilliges Soziales Jahr und vor allem eine Ausbildung sind hier ratsam.

Trotzdem wird die Studienplatzvergabe per Losverfahren entschieden, so dass es unter Umständen zu einem weiteren Wartesemester kommen kann. Grundsätzlich gilt allerdings, dass man seine Eignung fürs Medizinstudium unter Beweis stellen muss, um zugelassen zu werden. Und dazu wird seit einigen Jahren nicht nur auf den Notendurchschnitt im Abitur geschaut.

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Der TMS unterstreicht die Eignung fürs Medizinstudium

Um zu zeigen, dass man auch ohne Notendurchschnitt zwischen 1,0 und 1,3 für das Studium der Medizin geeignet ist, ist das Absolvieren des TMS (Test für Medizinische Studiengänge) empfehlenswert. Dieser Test ist ein spezifischer Studieneignungstest für das Studium der Medizin, der Grundverständnis und Wissen im Bereich naturwissenschaftlicher und medizinischer Fachrichtungen erfasst. Seit 2007 ist dieser Test als ergänzendes Zulassungskriterium zusätzlich zur Abiturnote zugelassen und soll neutrale und somit repräsentative Ergebnisse schaffen. Allerdings bessert auch ein sehr gut bestandener TMS den NC nur um wenige Zahlen hinter dem Komma auf.

Viele Universitäten allerdings schätzen den Test für Medizinische Studiengänge sehr hoch ein und ermöglicht damit sogar Abiturienten mit einem NC bis zu 2,1 einen Studienplatz. Wichtig ist nur, sich sehr gut auf den Test vorzubereiten, da er nicht wiederholt werden kann.

Von Eliteuniversitäten sollte Abstand genommen werden

Besonders beliebte Universitäten, die mehr Bewerbungen von 1,0-Abiturienten erhalten, als sie Studienplätze zur Verfügung haben, müssen einige Studenten ablehnen. Da es neben der Abiturientenbestenquote auch die Möglichkeit gibt, über ein Auswahlverfahren der Hochschulen einen Studienplatz zu ergattern, sollte sich stets über die Zulassungsbedingungen jeder in Frage kommenden Universität informiert werden. Besonders, da der NC jährlich von Universität zu Universität schwankt, ist es sinnvoll, die aktuellen Rahmenbedingungen zu kennen.

Nicht einmal mit einem Abiturdurchschnitt von 1,0 ist ein Studienplatz an einer der begehrten Eliteuniversitäten gewiss. Zusätzlich benötigen Abiturienten Bonuspunkte, einen Aufnahmetest, ein Auswahlgespräch und einen sehr guten TMS.

Ausweichmöglichkeit: Vom Abitur unabhängige Aufnahmeprüfung

In anderen Ländern wie beispielsweise Österreich gibt es den „Medizinertest“. Hier sind Schulnoten vollkommen irrelevant – jeder, der seine Matura erfolgreich erworben hat, darf diesen Test absolvieren und zwar beliebig oft. Abgefragt werden naturwissenschaftliches Hintergrundwissen, spontan auswendig gelernte Zahlenfolgen und Allergieausweise, motorische Fähigkeiten und die Deutung von Emotionen.

Auch in Frankreich gibt es ein anderes System als bei uns. Unabhängig vom Notendurchschnitt des Abschlusses, der die allgemeine Hochschulreife generiert, kann sich jeder zum Auswahljahr für das Medizinstudium, dem PACES (première année commune aux études de santé) einschreiben. Dadurch sind allerdings Druck und Konkurrenz immens – es wird geraten, um dieses Jahr zu überstehen, mindestens 12 Stunden täglich zu lernen. Außerdem findet das PACES selbstverständlich in französischer Sprache statt.

In anderen Ländern ist ein Studium auch ohne NC möglich

In anderen Ländern kann bereits für einen Preis von 5000 Euro pro Semester Medizin studiert werden. Weder Schulnoten noch Vorerfahrungen sind hier nötig. Auch in der Slowakei studieren viele deutsche Abiturienten, die aufgrund ihres Notendurchschnitts oder der Ablehnung an verschiedenen Universitäten in Deutschland keine Chance auf ihr Traumstudium bekommen haben.

Der Vorteil des Studiums in der Slowakei liegt vor allem darin, dass Studieninteressierte zunächst einen naturwissenschaftlichen Test absolvieren müssen, der ihre Eignung für das Medizinstudium unterstreicht. Auf diese Weise wird nicht jeder zugelassen, sondern nur Abiturienten, die über gutes Vorwissen verfügen und bereit sind, viel zu lernen, um ihr Medizinstudium -etwa in Bratislava– erfolgreich zu absolvieren.

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Ihr Studienplatz zum Traumberuf – Mediziner werden mit MEDsk

Für uns zählt nicht der NC, sondern eine gute Vorbereitung und die Motivation und Begeisterung für das Medizinstudium. Wir bieten Ihnen einen Medizinstudienplatz ohne einen Numerus Clausus (NC) sowie eine Rundum-Betreuung bis zum Studienabschluss.

Bereits bei der Vorbereitung für den naturwissenschaftlichen Test unterstützen wir unsere Studenten. Außerdem helfen wir ihnen dabei, eine Wohnung zu finden und Kontakt zu Studenten in höheren Semestern aufzunehmen, um von deren Erfahrungen zu profitieren und die Stolpersteine früh zu erkennen und sich somit besser vorbreiten zu können.

Das ganze Studium hindurch stehen wir als täglicher Begleiter zur Seite. Wir setzen uns in jeder Lebenslage für unsere Studenten ein und unterstützen sie dabei, die Sprachbarriere zu überwinden und die Probleme des Alltages zu meistern um sich voll und ganz auf das Studium konzentrieren zu können.

Studium auf Englisch – Ein Vorteil und kein Nachteil

Deutschland belegt im internationalen Vergleich der Universitäten weltweit immer vordere Ränge. Jedoch gibt es bis heute keine Möglichkeit, ein Studium auf Englisch zu absolvieren – dieser Internationale Charakter fehlt dem Bildungsland Deutschland. Was in anderen Fachgebieten mit Master und Bachelor längst zum Standard gehört, ist leider im Medizinstudium noch nicht angekommen.

Hier bietet das Studium im Ausland immense Vorteile im Vergleich zu Deutschland. In der Slowakei wie auch in vielen anderen Ländern gehört ein Internationaler Studiengang schon fast zum Standard. Die Wissenschaftssprache Englisch ist der „golden standard“. Für Studenten, die also eine internationalere Ausrichtung suchen, kann hier eine große Chance bestehen, sich schon früh in diese Richtung zu orientieren.

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